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Nein zum neuen Zivildienstgesetz!

‍Die Leistungen des Zivildienstes sind unverzichtbar: insbesondere in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Schulen, im Naturschutz sowie in der Land- und Alpwirtschaft. Die geplanten Verschärfungen führen zu einem massiven Abbau dieser Leistungen, obwohl sie dringend benötigt werden. Wir dürfen junge Menschen nicht davon abhalten, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.

Darum sagen wir am 14. Juni Nein zum neuen Zivildienstgesetz!

Unterstütze jetzt die Kampagne mit einer Spende und hilf mit, diese schädliche Gesetzesänderung abzuwehren!

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Darum sagen wir NEIN zum neuen Zivildienstgesetz:

Schädlicher Leistungsabbau in Pflege, Schulen und Naturschutz

Die Verschärfungen führen gemäss Bundesrat dazu, dass die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst um 40 Prozent sinken wird. Doch die Zivildienstleistenden sind dort im Einsatz, wo Personal fehlt: in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, sozialen Institutionen und Schulen, im Naturschutz und in der Land- und Alpwirtschaft. Die Verschärfungen schwächen dieses Engagement massiv.

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Die Verschärfungen sind gefährlich für die Schweizer Sicherheit

Für die Sicherheit der Schweiz brauchen wir auch den Zivildienst. Das hat sich in der Coronapandemie und bei der Betreuung geflüchteter Menschen aus der Ukraine nach dem Angriff Russlands gezeigt. Die Verschärfungen führen dazu, dass weniger junge Menschen einen sinnvollen Dienst für die Schweiz leisten.

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Gewissensfreiheit wird angegriffen

Die Verschärfungen sind unnötig und diskriminierend. Sie führen beim Übertritt in den Zivildienst zu zahlreichen Schikanen. Wer aus Gewissensgründen den Militärdienst ablehnt und Zivildienst leistet, übernimmt Verantwortung. Dieses verfassungsmässige Recht für junge Menschen wird eingeschränkt. Damit wird nicht nur die Gewissensfreiheit angegriffen, sondern auch der gesellschaftliche Wert des Zivildienstes herabgesetzt.

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‍Du bist oder warst Zivi? Und du möchtest dich mit uns gegen die schädlichen Verschärfungen im Zivildienstgesetz einsetzen? Hier kannst du aktiv werden!

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langArgumentarium

  • Die Verschärfungen des Zivildienstgesetzes führen gemäss Bundesrat dazu, dass die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst um 40 Prozent sinken wird. Der Zivildienst ist dort im Einsatz, wo Personal fehlt: in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, sozialen Institutionen und Schulen, im Umweltschutz und in der Land- und Alpwirtschaft. Die Verschärfungen schwächen dieses Engagement massiv. Das wird die Einsatzbetriebe des Zivildienstes – und damit insbesondere die Kantone und Gemeinden – vor grosse Probleme stellen. Denn: Was der Zivildienst leistet, fällt ersatzlos weg.

  • Für die Sicherheit der Schweiz brauchen wir auch den Zivildienst. Das hat sich in der Coronapandemie und bei der Betreuung geflüchteter Menschen aus der Ukraine nach dem Angriff Russlands gezeigt. Die Verschärfungen führen dazu, dass weniger junge Menschen einen sinnvollen Dienst für die Schweiz leisten. Das ist für unser Milizsystem gerade in der aktuellen geopolitischen Lage verantwortungslos.

  • Die geplanten Massnahmen verfolgen einzig und alleine das Ziel der Abschreckung durch Schikane. Dabei verletzen sie insbesondere das Menschenrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Im Extremfall müssen junge Menschen trotz Gewissenskonflikt in den Militärdienst einrücken. Eine mit der Verfassung sowie den Menschenrechten vereinbare Umsetzung ist bei vielen Massnahmen zweifelhaft. Die Änderung des Zivildienstgesetzes diskriminiert und bestraft ohne Rücksicht auf Verletzungen der Glaubens- und Gewissensfreiheit.

  • Die Befürworter:innen begründen die Massnahmen damit, die Armeebestände seien gefährdet. Das trifft jedoch nicht zu, im Gegenteil: Die Armee hat seit vielen Jahren mehr Soldat:innen als vorgeschrieben. Ein allfälliger Rückgang des Personalbestands Ende der 20er-Jahre wird durch kontinuierliches Wachstum in den 30er-Jahren rasch ausgeglichen. Zudem zählt die Armee Zehntausende nicht mit, obwohl sie aufgeboten werden können. Die Gesetzesänderung ist folglich unnötig.

  • Die Änderung führt dazu, dass weniger junge Menschen einen Dienst an der Gesellschaft leisten. Mit der Vorlage wird der Zivildienst geschwächt, ohne die Armee zu stärken. Dienstleistende mit Gewissenskonflikt, die zukünftig vom Zivildienst abgeschreckt werden, können sich medizinisch ausmustern lassen, um keinen Militärdienst mehr leisten zu müssen. Auch auf diesem Weg lösen sie ihren Gewissenskonflikt.

  • Die Vorlage ist für die Befürworter:innen nur der erste Schritt. Sie wollen auch die Gewissensprüfung wieder einführen und schliesslich den Zivildienst im Zivilschutz auflösen. Damit wäre der Zivildienst faktisch abgeschafft. Diese Entwicklung müssen wir jetzt stoppen!

Diese Vorlage produziert kaum zusätzliche Soldaten – sie produziert vor allem weniger Engagement für unser Land. Der Zivildienst wirkt genau dort, wo unser Land ihn besonders braucht: in Spitälern, Heimen, Schulen und in der Landwirtschaft.
— Patrick Hässig (Nationalrat GLP)
Zivis stärken den Unterricht, die Betreuung und tragen zur Stärkung der Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen bei. Wer den Zivildienst erschwert, schwächt unser Bildungswesen.
— Michael
Die geplanten Verschärfungen des Zivildienstgesetzes führen dazu, dass das Schulwesen zu wenig gezielt bei Lernschwierigkeiten unterstützen kann und das der Fachkräftemangel im Sozialwesen wie der Sozialen Arbeit und der Pflege stark ansteigen wird!
— Philipp (Ex-Zivi als Klassenassistent Sekundarstufe, Sozialarbeiter in Ausbildung)
Der Zivildienst leistet einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Unter den geplanten Massnahmen leiden systemrelevante Bereiche wie Bildung, Pflege und Umweltschutz.
— Manuela Liem (Vorstand Junge Grüne SO)
Wer Sicherheit umfassend denkt, muss den Zivildienst stärken. Die geplanten Verschärfungen schaden uns allen.
— Lukas Lütolf (Präsident JG SO, ehemaliger Zivi im Naturschutz und Altersheim)
Wer Sicherheit umfassend denkt, muss den Zivildienst stärken. Die geplanten Verschärfungen schaden uns allen.
— Walter Keller (pensioniert Informatiker, Militärverweigerer)
Zivildienst macht stark - junge Erwachsene und die ganze Gesellschaft, die davon profitiert!
— Simon Gaus Caprez (Projektleiter)
Die Änderungen schwächen Bereiche, in denen bereits heute Personalmangel herrscht: Weniger Zivildienstleistende bedeuten weniger Unterstützung in Spitälern, Altersheimen, Schulen und im Naturschutz.
— Marlene Fischer (Kantonsrätin und Vorstand GRÜNE SO)
Zivildienstleistende sind unverzichtbar in Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Schulen, im Naturschutz oder in der Landwirtschaft. Es erträgt keinen Abbau. Nein zum neuen Zivildienstgesetz!
— Katharina Prelicz-Huber (Nationalrätin GRÜNE)
NEIN zur Abschaffungs-Salamitaktik des neuen ZDG: Wer den sinnvollen Zivildienst und die Gewissensfreiheit stärken will, stimmt NEIN!
— Elias (Ex-Zivi)
Im Zivildienst habe ich gelernt die Natur zu schätzen, tiefe und gleichzeitig professionelle Beziehungen aufzubauen, meine Fähigkeiten für einen guten Zweck einzusetzen und im Team für andere Menschen da zu sein. Kein Gesetz sollte dem im Weg stehen!
— Max Manaila (Ex-Zivi)

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Zivis, werdet laut!

Als Zivi hast du bereits einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und das Gemeinwohl geleistet - oder du bist noch mittendrin im Zivildienst und unterstützt so die öffentlichen Dienstleistungen und entlastet die am stärksten von Personalmangel betroffenen Branchen.

Die Stimmen von dir und allen anderen Zivis sind wichtig! Deswegen wollen wir ihnen in der Kampagne gegen die weiteren Verschärfungen im Zivildienstgesetz Gehör verschaffen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du dich gemeinsam mit uns für einen starken Zivildienst und gegen die gezielten Angriffe auf selbigen einsetzen kannst.

  • Testimonials

    Als Zivi weisst du, wie essentiell der Zivildienst für unsere Gesellschaft ist, und wie wichtig es ist, dass darauf aufmerksam gemacht wird. Deswegen sammeln wir sogenannte Testimonials - also Zitate -  , in denen du ausdrücken kannst, wie zentral der Zivildienst ist und weshalb wir ihn retten müssen. Hast du Zeit, deine Erfahrungen mit uns zu teilen? Dann melde dich über das Formular!

     Flyer verteilen & ähnliche Aktionen

    Für eine erfolgreiche Abstimmungskampagne braucht es Menschen, die sichtbar machen, wie wichtig ein Nein zu den Änderungen im Zivildienstgesetz ist. Dafür koordinieren die verschiedenen Organisationen der Referendumsallianz diverse Aktionen - Infostände, Workshops oder ganz einfach Flyer verteilen im Quartier. Du möchtest dich engagieren? Dann melde dich über das Formular!

    Öffentlichkeitsarbeit

    Wärst du bereit, dich im Rahmen von Podien oder Medienberichten auch in einer grösseren Öffentlichkeit für ein Nein zum Zivildienstgesetz einzusetzen? Dann freuen wir uns, wenn du dich ebenfalls bei uns meldest!